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Sehr schön…

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Die ARD hält offenbar nicht viel vom Urheberrecht. Denn sonst würde sie, wenn sie fremdes Material in ihren Beiträgen verarbeitet, auch die Quelle nennen. Das aber tut sie schon lange nicht mehr. Jeder hat in der Tagesschau sicher schon einmal “Quelle: Internet” gesehen, wenn die Korrespondenten aus Krisenregionen auf Material zurückgreifen, das sie bei YouTube gefunden haben. Nun hat die ARD offenbar ein neues Wording gefunden, das den Vogel abschießt. (more…)

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Seit sieben Jahren lebe ich in Berlin – eine Stadt, die ich inzwischen sehr gerne habe. Eine sehr liebenswerte Stadt mit vielen Ecken und Kanten. Doch eins fällt mir immer wieder auf, wenn ich in anderen Großstädten bin – egal ob Hamburg oder München. Die Berliner haben nicht so ein Verhältnis zu ihrer Stadt und allen was dazu gehört, wie die Bayern oder Hanseaten. Hier in Berlin (more…)

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Ich erinnere mich noch ganz gut – ist ja auch noch nicht soooo lange her. MeinVZ, vielen besser bekannt als StudiVZ, war das erste der vielen Social Networks, in denen ich mich rumgetrieben habe. Obwohl ich Online-Journalist bin, hatte ich mich dieser Netzwerke immer entzogen. Aber gut, man muss ja mit dem Trend gehen.

So dauerte es auch nicht lange, bis irgendwann Facebook folgte. Eine Anmeldung dort und schon wenige Stunden später hatte ich die ersten Kontaktanfragen. Ob ich wollte oder nicht, auf Facebook war ich schnell und einfach zu finden. Entsprechend schnell wuchs meine Kontaktliste. Adressabgleiche und andere Mechanismen machten es dem US-Anbieter möglich. Und auch wenn die Verbraucherschützer und Datenschützer manchmal (zu) laut schreien – fast jeder, der sich heute online tummelt, ist bei Facebook angemeldet. Verabredungen werden hier gemacht, die Fotos vom (more…)

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Manchmal geschehen ja wirklich Wunder. Seit vielen vielen Jahren mache ich mir immer mal wieder eine Tiefkühlpizza. Und kennt ihr das: Euer Tiefkühlfach ist zu klein, ihr kauft aber ein, zwei Pizzen auf Vorrat oder aber es sind noch andere Sachen im Tiefkühler und ihr wollt die Pizza erst später essen. Was tun? Packung ab und weg in den Müll. Und dann? Tja, wie viel Grad? Wie viele Minuten? Verdammt. Jeder Hersteller, jede Pizza mit anderen Sonderwünschen. Doch die Packung ist schon weg. Also frei Schnauze. Mit den entsprechenden Risiken und Nebenwirkungen.
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Als Journalist habe ich vermutlich ein anderes Verhältnis zur deutschen Sprache als Andere. Sicherlich ist auch mein Deutsch nicht perfekt, wie mir meine Kollegen beim Redigieren meiner Artikel zu ihrem und meinem Leidwesen mal mehr mal weniger freundlich zu verstehen geben. Und ganz ehrlich, wer macht in seinen Texten nicht mal hier und da einen Tippfehler oder verhaut sich in der Grammatik? Kein Ding -  wie man heute wohl in solchen Situationen sagt.

Dass ich ein anderes Verständnis zur Sprache habe, zeigen mir auch immer wieder Freunde und Bekannte, die mir ihre Hausarbeiten und Bachelor-Arbeiten zum Lesen geben. Ich lese sie nicht auf Inhalt oder Guttenbergische Fehler, sondern sprachlich gegen. Und das mache ich auch gern.

Doch es gibt sprachliche Dinge, die mich wirklich aufregen. Das Schlimme dabei: (more…)

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“DEM 2,93″ – so stand es heute Morgen auf der Kassenanzeige eines Bäckers am Bahnhof, bei dem ich mir meinen Kaffee geholt habe. Der frühe Vogel ist eben ein extrem durstiges Tier. “DEM”, dachte ich mir, “ungewohnte Abkürzung”. Aber klar was es mir sagen wollte. Eine Zeile später stand auch das, was der Verkäufer von mir bekommen hat: “EUR 1,50″. D-Mark, ja, lang ist es her. Und lang ist es her, dass ich eine solche Umrechnung in einem Geschäft gesehen habe. Das letzte mal habe ich zwei Währungen auf einer Anzeige glaube ich an einem internationalen Flughafen gesehen. Oder auf einer Fähre zwischen Deutschland und Skandinavien, auf der beide Währungen akzeptiert wurden.


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Aber in Deutschland wird – außer in den Köpfen vieler Bürger – eigentlich nicht mehr in D-Mark umgerechnet. Schade eigentlich. Denn sonst würden wir viel schneller merken, wie teuer das Leben geworden ist. Knapp drei DM für einen ganz gewöhnlichen Becher Kaffee find ich schon mal nicht ohne. Ein Milchkaffee aus dem Automaten wären gleich 5,87 DM fällig gewesen. Ob man das zahlen würde? Eine Tageskarte der BVG 12.32 DM – nicht gerade wenig. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Wer sich darüber im Klaren wird, dem wird auch schnell klar, warum Preise heute nicht mehr doppelt ausgezeichnet werden. Und ich bin sicher kein Gegner des Euro – aber einige Geschäfte sollten sich mal überlegen, ob sie in der Preisauszeichnung nicht Euro und D-Mark verwechselt haben.

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Juhu, es wird Frühling. Zumindest konnte man heute in Berlin das Gefühl haben. Der geschätzte halbe Meter Schnee ist weg, Geh- und Radwege sind wieder frei vom Eis, die Temperaturen liegen deutlich über null Grad und zur Krönung lachte heute am Sonntag die Sonne vom Himmel.

Kein Wunder also, dass es die Leute selbst bei nur fünf Grad nach Draußen zieht zum Sonntagsspaziergang. Aber, liebe Fußgänger, es gibt auch noch die Radfahrer. Und wie nach jedem Winter müssen wir Radfahrer mal wieder verstärkt für euch mitdenken. Denn euch kümmert anscheinend nicht, dass es uns gibt. Da wird ohne zu gucken auf den Radweg gelaufen, ganze Gruppen legen einen Zwischenstopp auf dem Radweg ein und irgendwie schaffen es zwei Fußgänger immer wieder erfolgreich, einen ganzen Parkweg in der Breite zu blockieren.

Wir Radfahrer nehmen gern Rücksicht auf euch. Zumindest die meisten. Aber bitte denkt ihr auch an uns, gebt uns eine Chance, die gemeinsamen Wege zu benutzen und schaut mal nach rechts und links. Denn zumindest momentan haben wir es noch schwer mit spontanem Ausweichen, weil auf vielen Wegen mal mehr mal weniger Split aus der Eis-Zeit liegt. Wenn wir da spontan ausweichen müssen, kann das schon mal ins Auge gehen. Danke.

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Dass wir unsere Flug-Ananas aus dem sonnigen Süden kaufen, uns Klamotten bei amazon.com bestellen oder gar selbst zu Wochenend-Shopping in die USA-Fliegen – alles Folgen der Globalisierung. Auch vor der Musik macht das Phänomen, für das es Befürworter und Gegner gibt, nicht halt. Im speziellen Fall ist der Plattenfirma EMI bzw. dem Portal UOL in Brasilien ein Fehler passiert: Versehentlich wurde im den Jahreswechsel die neue Roxette-Single “She’s got nothing on (but the radio) zum Download angeboten. In Deutschland, so die letzten Meldungen, soll die Datei per MP3-Download erst ab 10. Januar zu haben sein, die Single auf CD sogar erst Ende des Monats. (more…)

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